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Den Spagat, ein Auto für Familien zu entwickeln, das auch als Firmenfahrzeug interessant ist, scheint Seat mit dem Leon X-Perience gelungen zu sein. Der Kombi mit genügend Platz auf den Rücksitzen lässt bei freier Strecke durch spurtstarke Motoren die Geschäftsfahrt nicht zur Geduldsprobe werden. Zudem kommt insbesondere beim Diesel ein niedriger Verbrauch hinzu, der eine große Reichweite zulässt. Billig ist der X-Perience auch nicht, aber schon in der ersten Ausstattungsstufe sind viele Annehmlichkeiten im Preis enthalten.

Ab 24.420 Euro ist der X-Perience mit einem 1,6-Liter 110-PS-Motor zu haben. Der X-Perience basiert auf dem Leon ST. Top-Motorisierung ist der 184-PS-Dieselmotor mit elektronisch gesteuertem Vierradantrieb. Der Gepäckraum bietet 587 Liter nach VDA-Norm und kann bei umgeklappter Rückbank auf bis zu 1.470 Liter erweitert werden. Der 184-PS-Dieselmtor schafft eine Endgeschwindigkeit von 224 km/h und liegt mit einem Verbrauchwert von 4,9 Litern durchschnittlich am unteren Limit dieser Leistungsklasse. Der Preis: 34.000 Euro.

Bereits in der Serienausstattung sind sieben Airbags im Auto verbaut, neben den überall üblichen Airbags für Fahrer und Beifahrer, Kopf-, Seiten- und Knie-Airbags. Schon bei der nächsten Stufe der Ausstattungen Reference sind Klimaanlage und Leichtmetallräder dabei.

Der Offroadcharakter ist dem X-Perience auf den ersten Blick gar nicht anzusehen. Die zusätzliche Bodenfreiheit beträgt nur knapp drei Zentimeter.

Der X-Perience ist eine Weiterentwicklung des erfolgreichen Leon ST. Der Frontspoiler in Aluminium-Optik macht den X-Perience mit der kraftvollen Frontpartie mit großen Lufteinlässen und integrierten Nebelscheinwerfern unverwechselbar. Nicht nur Handwerker werden sich über die Verzurrösen und den doppelten Ladeboden im Kofferraum freuen. Mehr als ein Dutzend Ablagemöglichkeiten und fünf geschlossene Staufächer gibt es im X-Perience. Die Sitze für Fahrer und Beifahrer sind sportlich tief montiert, aber trotzdem für Personen jeder Größe bequem.

Wie bei modernen Autos üblich werden für den X-Perience eine ganze Reihe von Fahrerassistenzsysteme angeboten. Relativ selten ist hingegen das Angebot der Voll-LED-Scheinwerfer, die es beim X-Perience gegen Mehrpreis gibt. Auch die moderne Geschwindigkeitsregelung ist vorhanden, die bei der Fahrt hinter einem Fahrzeug die Geschwindigkeit automatisch anpasst und später bei freier Strecke wieder auf den eingegebenen Wert zurückführt.

Auch über längere Strecken fährt sich der X-Perience leger und ermüdet den Fahrer nicht. Durch den Vierradantrieb kleben die Räder auch in engeren Kurven auf der Straße und bieten eine optimale Straßenlage.

Seat Leon X-Perinece: Der Familien- und Geschäftswagen

Seat 220515 X-PERIENCE-Paris-Mts-5

Mit seinen 136 PS bringt der 1,7-Liter-Dieselmotor des Kia Optima ordentlich Kraft auf die Straße. Die Spurtstärke des Premium-Fahrzeugs der Marke Kia macht richtig Spaß.Aber auch sonst kann sich der Kia sehen lassen, vor allem was seine Serienausstattung betrifft. Der Kia Optima kostet mit dem Dieselmotor und je nach Ausstattungslinie zwischen 26.990 und 33.890 Euro. Dafür sind aber schon bei der preiswertesten Ausstattung Attract sechs Airbags serienmäßig: Front- und Seitenairbags dazu auch zwei Vorhangairbags durchgehend. Das Navi ist bei der teuersten Ausstattung Spirit dabei. Elektrische Fensterheber an allen vier Fenstern sind immer serienmäßig. Xenon-Scheinwerfer wiederum nur bei der Spitzen-Ausstattung.Der Optima bringt je nach Ausstattung bereits 1,6 bis knapp 1,7 Tonnen Leergewicht auf die Waage.Der Kofferraum ist enorme 505 Liter nach VDA-Norm groß. Je nachdem, ob mit Schaltgetriebe oder mit Automatik, erreicht das Fahrzeug eine Höchstgeschwindigkeit um die 200 km/h.2012 hat Kia den Optima eingeführt. Neu sind im Modelljahr 2015 ein 8-Zoll-Bildschirm und ein neues Kartennavigationssystem.Kia_Optima_fertig MJ_2014_043

„Die sportlich-elegante Limousine hat jetzt einen noch charakteristischeren Auftritt, der sie deutlich von anderen Modellen dieser Klasse unterscheidet“, sagt Jim Ha Kim, Geschäftsführer von Kia Motors Deutschland. Neben dem 1,7-Liter-Diesel Motor gibt es den Optima auch mit einem 2-Liter-Benziner mit 165 PS.

Die Limousine ist 4,85 Meter lang und 1,83 Meter breit. Die Rückleuchten sind bereits in LED-Technik, die Frontscheinwerfer allerdings gibt es bislang noch nicht in dieser stromsparenden Art.

Besonders sportlich ist das Aussehen des Optima in der Topausstattungslinie Spirit mit einem schwarzen Sportkühlergrill, schwarz lackierten Bremssättel vorn und einem Sportstoßfänger hinten.

Die Sitzheizung der Vordersitze ist ab der zweiten Ausstattungslinie Edition 7 dabei. Für die Topausstattung gibt es zusätzlich eine Ventilationsfunktion.

Bei der Dieselversion wurden dickere Teppiche verwendet, um den Geräuschpegel im Innenraum zu senken. Mit Erfolg. Vom Motor ist im Innenraum so gut wie nichts mehr zu hören. Das führt allerdings manchmal dazu, den Motor ein zweites Mal anzulassen. Erst höhertourig dringen wieder Geräusche in den Innenraum.

Laut Werksangabe verbraucht der Optima mit Dieselmotorantrieb um die fünf Liter Treibstoff auf 100 Kilometer. Beim 70-Liter-Tank bedeutet das eine enorme Reichweite. Allerdings dürften Kurzstrecken und Fahrten am Pegel der Höchstgeschwindigkeit den Verbrauch etwas erhöhen.

Bei der teuersten Ausstattungslinie Spirit ist der Spurwechselassistent Serie. Durch ein Symbol im Außenspiegel warnt er vor nahenden Fahrzeugen bei einem Fahrspurwechsel. Wird das Warnzeichen ignoriert, ertönt ein akustisches Warnsignal.

Seit April 2013 hat Kia die Mobilitätsgarantie von drei auf sieben Jahre erhöht. Allerdings endet diese früher, wenn 150.000 Kilometer erreicht werden, wobei die ersten drei Jahre auf jeden Fall enthalten sind.

Für den Kia Optima sprechen viele Gründe: Serienausstattung, Mobilitätsgarantie und vor allem Fahrvergnügen.

Kia Optima: Viel Ausstattung Serie


Samtweich fährt der Leon ST an. Er kann aber auch sehr schnell die geballte Kraft seiner 184 PS zeigen. Die Sportausführung des Leon, der FR mit dem Zweilitermotor, ist ein Auto bei dem es Spaß macht zu fahren. Aber auch die wirtschaftliche Seite kann sich sehen lassen. Ein Auto mit dem starken Motor und einer Höchstgeschwindigkeit von knapp über 200 km/h, das durchschnittlich gerade einmal sechs Liter Diesel auf 100 Kilometer verbraucht. Das ist extrem wenig.

Wer noch Vorurteile gegen Diesel hat, der sollte sie schnell beiseite räumen. Dieselgeruch nach jedem Tanken bei den ersten Kilometern im Innenraum? Absolut nicht mehr. Und wem doch etwas Diesel auf die Hand tropft. Es gibt Wasser.

Der Leon ist schon immer die sportliche Note von Seat, die inSEAT-LEON-ST-018H 060614 der Ausführung FR verstärkt wird. Der ST steht für den Kombi. Der Kombi ist jedoch so gut in die Karosserie integriert, dass diese Ausführung kaum auffällt. Das Heck ist hierbei um 27 Zentimeter länger.

Weiter verfeinert worden ist die DSG-Automatikkupplung. Die Schalt-Übergänge sind nicht mehr zu bemerken.

Um den Verbrauch niedrig zu halten, hat auch Seat die „Start&Sop“-Funktion. Man muss sich erst daran gewöhnen, dass das Auto grundsätzlich bei Stillstand ausgeht. Keinerlei Motorengeräusch mehr. Wechselt der Fuß von der Bremse aufs Gas ist das Auto auch schon fahrbereit. Nur einmal bei rund 1000 Kilometern Fahrt hätte ich mir gewünscht, dass das Auto noch einen Kick schneller startbereit gewesen wäre.

Super ist die technische Innovation beim Geschwindigkeitsregler. Früher: Eingestellt auf eine Geschwindigkeit, fährt ein langsameres Fahrzeug voraus, Bremse und später neue Aktivierung des Tempomats. Jetzt: Bei einem Hindernis wird die Geschwindigkeit automatisch nach unten geregelt bei gleichbleibendem Abstand. Wird zum Beispiel auf der Autobahn auf die Überholspur gewechselt, steigt auch wieder die Geschwindigkeit des Tempomats.

Mit einem Kofferraumvolumen von 587 Litern nach VDA-Norm bietet der Leon genügend Platz für das Urlaubsgepäck. Wer mehr laden möchte, der klappt die Rückbank um und lädt bis zum Dach. So ergeben sich 1.470 Liter.

Übrigens gibt es den Leon FR auch mit anderen Motorisierungen beginnend bei 86 PS mit Benzin- oder Dieselmotor. Der 1,6 Liter Diesel mit 110 PS erreicht nach Werksangabe einen 100-Kilometer-Verbrauch von 3,2 Litern.

Als eines der wenigen Fahrzeuge bietet Seat für den Leon einen Voll-LED-Scheinwerfer.

Man hat immer etwas unterzubringen und mitzunehmen im Auto. Der Leon bietet einige Ablagemöglichkeiten, auch unter den Sitzen in Klappboxen. Mit 1.233 Kilogramm ist der ST der leichteste Kombi seiner Klasse.

Lenkunterstützung, Gasannahme und Fahrwerk lassen sich beim Leon FR in drei Modalitäten einstellen: Eco, Comfort und Sport. Jede Einstellung beeinflusst auch den Klang des Motors, der über einen Sound Actor moduliert wird.

Es gibt noch eine ganze Menge Fahrassistenztechnik und mehr meist computergesteuerte Hilfen. Eine davon ist der Fernlichtassistent, der selbsttätig zwischen Fern- und Abblendlicht wechselt. Oder der Spurhalteassistent.

Schon ziemlich alltäglich sind die Voll-LED-Rückleuchten. Glühbirnenwechseln war mal.

Sicherheit ist bei allen Ausführungen des Leon ST mit sieben Airbags vorhanden und der elektronischen Stabilisierungskontrolle, Antiblockiersystem und Antriebs-Schlupfregelung. Elektrische Fensterheber vorn, elektrisch einstellbare Außenspiegel und Funk-Zentralverriegelung sind ohne Aufpreis.

Samtweich und kraftvoll: Der Seat Leon ST

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Faszinierend sind in der Dunkelheit die roten eingelassenen leuchtenden Rallyestreifen in den vorderen Türverkleidungen. Beeindruckend ist allerdings die Leistung, die der schnellste Seat aller Zeiten, der Leon SC Cupra mit seinen 290 PS auf die Straße bringt. Zwar rückt dabei die Endgeschwindigkeit von 250 km/h gar nicht

Der schnellste Seat macht großen Spaß: Leon Cupra 290

Seat 120516 017LEONCUPRA290

so sehr in den Vordergrund, weil diese Geschwindigkeit ohnehin auf den vielbefahrenen Autobahnen nur noch selten gefahrlos erreicht werden kann, vielmehr trägt die Leistung aber auch dazu bei, vor allem sicheres Überholen zu gewährleisten.

Eigentlich liegt der angegebene Verbrauch des Cupra 290 laut Werk bei 6,7 Liter auf 100 Kilometer. Gemessen haben wir bei unterschiedlichen Fahrten, wobei das Auto auch auf Autobahnen mit stark wechselnden Geschwindigkeiten bewegt wurde: 8,5 Liter. Ein sehr guter Wert bei der Motorenleistung, auch wenn wir die Werksangabe nicht erreicht haben. Preislich zu bedenken bleibt jedoch, dass der Cupra 290 am liebsten das teuerste Super, meist als Super Plus bezeichnet, mag. Der Hersteller schreibt diesen Kraftstoff sogar zum Betanken vor.

Der Cupra 290 ist durch und durch ein Sportwagen. So verwundert es auch nicht, dass Fahrgäste auf der Rücksitzbank, sollte es sie einmal geben, nicht gerade viel Beinfreiheit haben. Die Konstrukteure haben lieber den Kofferraum etwas größer gehalten, damit dort ein normal großer Reisekoffer liegend Platz findet. Gut überlegt: Bei dem Zweitürer wird wohl weniger das Familienauto gefragt sein für den gemütlichen Ausflug zu den Verwandten, als eher der Fahrspaß auch auf Reisen.

Bei der Einstellung des Fahrkomforts bietet der Leon Cupra neben der Standardeinstellung, eine besonders bequeme Form und die Sportvariante: Mit dunkel dröhnendem Motor und etwas härterer Federung. Da macht es Spaß nach einer Bodenwelle wieder in die weichen Sportsitze mit hochgezogener Kopfstützte zu fallen.

Wie alle modernen Autos bietet Seat für den Leon Cupra Sonderausstattungen an. Man müsste eigentlich an alle Hersteller appellieren, dass ein Navigationsgerät längst zur Serienausstattung gehören sollte und Käufer wegen des hohen Zusatzpreises immer wieder auf ein mobiles preiswertes Navigerät ausweichen lässt. Was aber wirklich Sinn macht und schon ein Teil des automatischen Fahrens darstellt, ist der automatische Geschwindigkeitsregler. Der wurde weiterentwickelt und wenn sie angenommen 120 km/h einstellen und sie können plötzlich nicht gleich überholen, reduziert die Technik die Geschwindigkeit automatisch und fährt auf das vor ihnen fahrende Fahrzeug in einer Entfernung, die einstellbar ist, auf. Können sie überholen, geht die Geschwindigkeit automatisch wieder auf den eingestellten Wert. Schade nur, dass die Technik bei den unteren Geschwindigkeiten nicht funktioniert. Adaptive Geschwindigkeitsregelung (ACC) nennt sich diese Radar-Technik. Auffahrunfälle ausgeschlossen.

Sehr modern beim Cupra die LED-Scheinwerfer und auch die Heckleuchten haben die LED-Technik. Wer auch in anderen Dingen nach dem Aussehen geht, den dürften die 19-Zoll-Titan-Zweifarb-Räder mit Durchsicht zu den roten Bremsbacken begeistern.

Der 2,0-Liter-Motor schafft den Wert von null auf Tempo 100 in 5,6 Sekunden. Auch für den Cupra bietet Seat alternativ die Getriebeautomatik, die DSG-Schaltbox, an.

Seat ist mit dem Leon Cupra ein durch und durch sportliches Super-Auto gelungen. Bliebe nur noch die Erwähnung des Preises: Knapp über 35.000 Euro.